Belohnung und Bestrafung Ein alt gewohntes Erziehungsmodell

Das innere Kind - Erfahrungen aus der Kindheit

„Belohnung und Bestrafung“ als Erziehungsmethode können auch bei Erwachsenen noch heute negative Auswirkungen haben. Wenn Kinder in einem Umfeld aufwachsen, in dem Belohnung und Bestrafung als Erziehungsmittel eingesetzt werden, bleibt wenig Raum für die persönliche Entfaltung. Sie können sich selbst nicht richtig kennenlernen, eigene Entscheidungen treffen oder Ängste überwinden. Stattdessen entwickeln sie Ängste, fürchten Ablehnung, ziehen sich zurück, rebellieren und verlieren oft den Kontakt zu sich selbst.

Wenn Kinder erfahren, dass sie wertvoll, gut genug und liebenswert sind, basiert dies hauptsächlich auf der Definition durch ihre engsten Bezugspersonen. Konkret bedeutet das, dass sie sich entsprechend den Erwartungen der Erwachsenen verhalten. Dadurch verlieren sie das Vertrauen in sich selbst und ihre eigene Identität. Sie neigen dazu, den Aussagen und dem Verhalten anderer mehr Glauben zu schenken als sich selbst gegenüber.

Belohnung vs. Bestrafung – Die Bremse für deinen Selbstwert

Wo Belohnung, da ist die Bestrafung meist nicht weit….LEIDER. Wenn Kinder entwicklungsspezifisch gelernt haben, dass sie für eigene Entscheidungen, vermeintliche Fehler, die sie gemacht haben (aus Sicht der Erwachsenen), kaum Gehör, Zuwendung, Geborgenheit oder Glauben geschenkt wurde, fühlt sich ein Kind bestraft. Meist kommt dieses Bewusstsein allerdings in der jungen heranwachsenden Phase oder des Erwachsenseins. Als Kind hast du ein Gefühl zu einer Situation, einem Verhalten. Das Einordnen findet in dieser Entwicklungsspanne nicht bewusst statt. Kinder reagieren darauf, jedes Kind anders.

Häufig haben erwachsene Menschen mit diesem Erziehungsstil die Hürde, bei sich zu bleiben. Vor allem auch die eigenen Eltern nicht zu enttäuschen oder enge Beziehungsmenschen. Beziehungsabbrüche wollen sie vermeiden. Belohnung und Bestrafung nicht als Erziehungsmethode bei den eigenen Kindern anzuwenden. Sich anzupassen trotz des eigenen Gefühls, dass sie sich selbst damit nicht wohl fühlen.

Da sie wenig bis kaum erfahren und erlebt haben, sich verbunden zu fühlen, so wie sie sind, kommen sie des Öfteren an die Hürde, sich selbst genug zu sein.

Wenn du dich als erwachsener Mensch in meinen Zeilen wieder erkennst, und nicht weißt, wie du diese Hürde überwinden kannst, dann komm gerne in meinen Kurs oder schau dir meine Angebote an.

Deine Susan Mey.

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